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Aktuelle Themen und Rechtsfragen

Gynäkologe muss Schmerzensgeld leisten bei unterlassenem Hinweis auf ein Mammographie-Screening

Bereich: Medizinrecht

Uns liegt ein Urteil des OLG Hamm vom 12. August 2013 vor, in dem die Klägerin ihren Frauenarzt auf Schadensersatz verklagte, weil dieser bei früheren Untersuchungen nicht zu einem Mammografie-Screening geraten hatte - die Patientin aber ein Mammakarzinom erlitten hatte.

Diese Untersuchung ist eine Möglichkeit Brustkrebs früh zu erkennen.

 Ein grober Behandlungsfehler liegt nach dem Gericht unter anderem dann vor, wenn der Arzt falsch oder nicht genügend berät.

In diesem Fall lag ein grober Behandlungsfehler vor, weil der Arzt zum einem die Beratung unterlassen hatte und zusätzlich noch Medikamente verordnet hatte, welche das Brustkrebsrisiko erhöhen können.

Die Klägerin hatte einen Schadenersatzanspruch geltend gemacht, weil bei ihr in ursächlichem Zusammenhang mit der fehlerhaften Behandlung eine Brustkrebserkrankung aufgetreten ist.

 Der Arzt wurde vom Landgericht verurteil, Schmerzensgeld in Höhe von 20.000,-€ und einen Haushaltsführungsschaden in Höhe von 3.300,-€ zu zahlen. Der Haushaltsführungsschaden ist der Schaden, den eine Person dadurch erleidet, wenn wenn sie ihren Haushalt (oder der ganzen Familie) teilweise oder gar nicht mehr organisieren und reinigen kann. 

 

Falls Sie Fragen haben, zu Ansprüchen bei Behandlungsfehlern, so rufen Sie uns an und vereinbaren einen Termin mit unserem Rostocker Büro.

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Ihr Ansprechpartner:

Foto von Mathias DrewelowRechtsanwalt LL. M.
Mathias Drewelow

Telefon: 0381/25296970
Fax: 0381/25296971
eMail: drewelow[ät]mv-recht.de
Web: Lebenslauf

Es stellt einen Behandlungsfehler dar, wenn der Arzt nicht über andere Behandlungsalternativen aufgeklärt hat.

Bereich: Medizinrecht

Uns liegt ein Urteil der 4. Zivilkammer des Landgerichts Bielefeld vom 17.Juli 2012 vor welches  auf Berufung des Patienten abgeändert wurde. In dem Fall hat sich das Gericht mit der Frage auseinander Gesetzt ob ein Behandlungsfehler vorliegt, wenn ein Arzt nicht auf Behandlungsalternativen hinweist und wenn dieser die zweite Wahl einer Therapie anwendet.

Der Arzt führte beim Patienten eine  fotodynamische Therapie eines Basalzellkarzinoms an der rechten Wange durch. Diese Behandlung stellte sich als eine Therapie der zweiten Wahl heraus. In den darauffolgenden Jahren wurde der Patient auf Verdacht eines Rezidivs an der rechten Wange ambulant operiert. Kurz darauf nach der Operation wurde das entnommene Geweben untersucht und man stellte fest das es histologisch Tumore war. In den weiteren Verlauf wurden dem  Patient weitere Nachoperationen durchgeführt. Diese Therapie hat jedoch nicht dem fachmedizinischen Standard entsprochen.

Das Gericht hat nach dem Sachverhalt entschieden, das eine Behandlungsfehler vorliegt.     Der Arzt wurde auf Schmerzensgeld verurteilt. Zudem ist dieser Verpflichtet dem Patienten die weiteren materielle sowie zukünftigen- nicht vorhersehbaren immateriellen Schäden zu ersetzten. 

Wendet ein Arzt nicht die erste Wahl der Therapie an, den sogenannten „Goldenen Standard“, sondern die Therapie der zweiten Wahl, so liegt ein Behandlungsfehler vor. Wenn dieser die Therapie der zweiten Wahl anwendet ohne den Patienten darauf hinzuweißen und dieser sich eigentlich für die erste Therapie entschieden hatte, handelt dieser grob fehlerhaft. Das Verhalten von einem Arzt ist dann auch nicht mehr nachvollziehbar und unverständlich.

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