• Anwalt Rostock Familienrecht
  • Anwalt Rostock Verkehrsrecht
  • Anwalt Rostock Erbrecht
  • Anwalt Rostock Strafverteidigung
  • Anwalt Rostock Medizinrecht
  • Anwalt Rostock Gesellschaftsrecht
Meistgesuchte Begriffe

Patient kann vom Zahnarzt keinen Vorschuss für Revisionsbehandlung fordern

Uns liegt ein Urteil des OLG Koblenz vor. Das Gericht beschäftigt sich mit der Frage, ob ein Patient von seinem erstbehandelnden Zahnarzt Kostenvorschuss für die geplante Revisionsbehandlung bei einem anderen Zahnarzt verlangen kann. Hierbei stellt das Gericht noch einmal klar, dass ein Behandlungsvertrag (auch ein solcher über eine Zahnbehandlung) stets als Dienstvertrag einzuordnen ist.

Im Rahmen des Dienstvertrages gibt es jedoch kein Recht von dem Dienstverpflichteten nach Schlechtleistung Kostenvorschuss für die Inanspruchnahme von Diensten eines anderen Dienstverpflichteten zu fordern. Daher muss ein Patient die Kosten für die Zahnbehandlung bei einem anderen Zahnarzt zur Revisionsbehandlung zunächst einmal selber tragen. Weiter ist es so, dass ein Patient, wenn er die mangelhaft durchgeführte Zahnbehandlung durch einen anderen Zahnarzt beseitigen lässt, ohne dem erstbehandelnden Arzt zuvor ergebnislos eine Frist zur Nacherfüllung gesetzt zu haben, von diesem nicht die Erstattung der vom zuerst tätigen Arzt ersparten Aufwendungen für die Mangelbeseitigung verlangen kann. Ein Zahnarzt verliert seinen Honoraranspruch für eine zahnärztliche Behandlung erst dann, wenn seine Leistung so sehr unbrauchbar war, dass sie einer völligen Nichtleistung gleichzusetzen ist.

____

Ihr Ansprechpartner:

Foto von Mathias DrewelowRechtsanwalt LL. M.
Mathias Drewelow

Telefon: 0381/25296970
Fax: 0381/25296971
eMail: drewelow[ät]mv-recht.de
Web: Lebenslauf

Der kurze Weg zum Anwalt

 

Betreff:*  
Name:*  
E-Mail:*  
Dokument:?  
Nachricht:*  
   

Fragen und Antworten: Medizinrecht

Welche Vorkehrungen muss eine Klinik treffen, damit Patienten nicht stürzen?

Habe ich Anspruch gegen die Klinik, wenn ich während meiner stationären Behandlung mit multiresistenten Erregern infiziert wurde?

Kann meine Versicherung mich kündigen, wenn ich bei Vertragsschluss falsche Angaben gemacht habe?

Was muss ich bei einer kleinen Anwartschaft im Rahmen der privaten Krankenversicherung beachten?

Kann ich die Kostenerstattung durch PKV für eine Behandlung verlangen, die zwar nicht zum Leistungskatalog gehört - die mir aber schon einmal von der PKV bezahlt wurde?

Welche Ansprüche habe ich, wenn wegen eines Behandlungsfehlers eine weitere Operation notwendig geworden ist?

Kann die Pflegekasse meine Pflegestufe herunter stufen, auch wenn sich mein Gesundheitszustand nicht geändert hat?

Zahlt die private Krankenversicherung Krankentagegeld, auch wenn mein Arbeitsverhältnis während meiner Erkrankung endet?

Kann ich von meinem Zahnarzt den Betrag für schadhaften Zahnersatz zurückverlangen?

Was für Konsequenzen hat es wenn ich doppelt krankenversichert bin?


Nachrichten: Medizinrecht

Vergisst ein Arzt notwendige Befunde zu erheben, führt das zu Beweiserleichterungen bei der Ursächlichkeit von Behandlungsfehler für Gesundheitsschaden

Zahnarzt muss vor Implantatversorgung über Gefahr einer dauerhaften Nervschädigung aufklären.

Ablehnendes Schlichtungsgutachten kann nur selten im Zivilprozess herangezogen werden.

Versicherte mit Fußdeformationen haben Anspruch auf Versorgung mit Orthesentrümpfen

Gericht kann bei der Frage, ob ein Behandlungsfehler vorliegt, auf Vorgaben in Leitlinien der jeweiligen Fachgesellschaft zurückgreifen

Fragt Versicherer im Rahmen des Abschlusses einer BU-Versicherung bei unvollständigen oder unklaren Angaben nicht nach, kann er im Versicherungsfall sich auch nicht auf die fehlende Angabe berufen.

Die Verwechslung eines Wunddesinfektionsmittels mit einem Flächendesinfektionsmittel stellt groben Behandlungsfehler dar.

Meniskusläsion bei Kindern ist durch Meniskusnaht zu behandeln.

Behandelt Arzt nach veralteten medizinischen Erkenntnissen, stellt dies einen Behandlungsfehler dar.

Unterlassene Schmerzmittel-Verabreichung bei postoperativer Übelkeit kann 1000 EUR Schmerzensgeld auslösen.

Nach oben