• Fachanwalt Familienrecht Rostock
  • Anwalt Reiserecht Rostock
  • Anwalt Strafverteidigung Rostock
  • Anwalt Medizinrecht Rostock
  • Anwalt Steuerrecht Rostock
  • Anwalt Erbrecht Rostock
Meistgesuchte Begriffe

Ihre Rechtsanwälte in Rostock

Willkommen auf den Internetseiten unserer Rechtsanwaltskanzlei in Rostock.

Wir stehen ihnen gerne bei ihren Rechtsfragen schnell und kompentent zur Seite. Für eine Rechtsberatung bieten wir ihnen einen einfachen Kommunikationsweg über das örtliche Telefon oder Kontaktformular an. Neben unserer Beratung informieren wir Sie auf unseren Seiten über das umfassende Leistungsspektrum unserer Kanzlei, aktuelle Urteile und Fälle.

Vereinbaren Sie mit uns einfach einen Termin.
Tel.: 0381 / 252 969 70

Aktuelle Themen und Rechtsfragen

Diversion im Jugendstrafrecht

Bereich: Strafrecht

Die Diversion, d.h. die "Ablenkung" oder "Umleitung" des formellen Strafanspruchs dient der Vermeidung eines Urteils oder sogar der Durchführung einer Hauptverhandlung und stellt die wichtigste Erledigungsmöglichkeit im Jugendstrafverfahren dar.
Sie bedeutet für den jungen Beschuldigten eine geringe Belastung, entlastet die Strafjustiz und dient der individuellen Konfliktaufarbeitung. Sie kommt auch für Mehrfachtäter und Fälle mittlerer Kriminalität in Betracht, insbesondere auch - im Gegensatz zu § 153 a StPO - für Verbrechenstatbestände.
Wenn im Einzelfall geeignet

    •Einstellung nach § 170 Abs. 2 StPO bzw. Nichteröffnung des Hauptverfahrens gem. §§ 203, 204 StPO; diese ist der Diversion stets vorzuziehen.

    •Einstellung nach § 154, 154 a StPO

    •Absehen von Verfolgung gem. §§ 31 a, 37, 38 BtmG

    •Absehen von Strafe gem. § 60 StGB.

§ 45 Abs. 1 JGG verweist auf § 153 StPO. Eine Einstellung ist also in diesem Fall denkbar, wenn ein Vergehen vorliegt, die Schuld des Täters als gering anzusehen wäre und kein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung besteht.
Fehlt dagegen bereits ein hinreichender Tatverdacht, so geht die Einstellung nach § 170 Abs. 2 StPO vor. Auch bei wiederholter Straffälligkeit kommt § 45 Abs. 1 JGG in Betracht. Von Verfolgung kann durch den Staatsanwalt auch gem. § 45 Abs. 2 JGG abgesehen werden, wenn anderweitige erzieherische Maßnahmen bereits durchgeführt oder eingeleitet sind.
Anderweitige Sanktionen können durch Eltern oder Schule, eine gesprächsweise Auseinandersetzung mit der Tat, die Teilnahme an Gesprächskreisen, Drogenberatung, Anti-Gewalt-Seminare, Erste-Hilfe-Kurse etc. erreicht werden. Das Bemühen um einen Täter-Opfer-Ausgleich wird vom Gesetz einer entsprechenden erzieherischen Maßnahme gleichgestellt. 
Voraussetzung für die Anwendung von § 45 Abs. 3 JGG ist die Ablegung eines Geständnisses. Hier wird stets abzuwägen sein, da ein möglicherweise falsches Geständnis einem klassischen Freispruch zuwider läuft.
Gem. § 47 JGG besteht eine Einstellungsmöglichkeit des Verfahrens durch den Richter auch noch in der Hauptverhandlung und im Berufungs- oder in Revisionsverfahren. Dies eröffnet eine interessengerechte Verteidigung auch noch im Falle einer ansonsten nicht wünschenswerten, späten Beauftragung des Verteidigers.
Die oben genannten Diversionsvorschriften können auch auf Heranwachsende (diejenigen, die das 18. aber noch nicht das 21. Lebensjahr vollendet haben) Anwendung finden, wenn diese in ihrer Reife noch einem Jugendlichen gleich stehen.

____

Ihr Ansprechpartner:

Foto von Mirko ZieglerRechtsanwalt
Mirko Ziegler

Telefon: 0381/25296970
Fax: 0381/25296971
eMail: ziegler[ät]mv-recht.de
Web: Lebenslauf

Ihre Experten bei der Geltendmachung von reiserechtlichen Ansprüchen

Bereich: Reiserecht

Drewelow & Ziegler - Rechtsanwälte verfügen über eine langjährige Praxis in der Bearbeitung reiserechtlicher Mandate. Aufgrund der Lage der Kanzlei in der Nähe des Amtsgerichtes Rostock, stellte es sich ein, dass vornehmlich Mandanten gegenüber den in Rostock ansässigen Kreuzfahrtunternehmen vertreten wurden. Will man diese gerichtlich in Anspruch nehmen, muss man die Klage am deutschen Firmensitz einlegen.

Sowohl der Kreuzfahrtanbieter Aida Cruises, als auch der Flusskreuzfahrtanbieter A-ROSA Flussschiff GmbH, haben ihren deutschen Firmensitz in Rostock und müssen demnach grundsätzlich in Rostock verklagt werden.

Es empfiehlt sich dann immer, Rechtsanwälte mit der klageweisen Geltendmachung von Schadensersatz aufgrund von Reisemängeln zu beauftragen, die mit den Ansichten und Gepflogenheiten des jeweils zuständigen Gerichtes vertraut sind. 

An dieser Schnittstelle steht Ihnen unsere Kanzlei zur Verfügung.

Drewelow & Ziegler vertritt daher im Reiserecht sämtliche Reisende, die aufgrund von Reisemängeln bei Kreuzfahrten Ansprüche gegen Reiseveranstalter geltend machen wollen.

Wir stehen modernen Kommunikationsmitteln aufgeschlossen gegenüber und sind dadurch in der Lage, Mandanten aus dem gesamten Bundesgebiet, aus Österreich und der Schweiz gegenüber den Kreuzfahrtanbietern zu vertreten.

Aber auch bei Ansprüchen aus Flugreisen, Pauschalreisen und bei der Geltendmachung Ihrer Ansprüche aus einer Reiserücktrittsversicherung können wir Ihre versierte Vertretung.

Zögern Sie also nicht, uns Ihr Problem telefonisch unter 0381 25296970 oder per Mail an info[ät]mv-recht.de zu schildern, um dann unverzüglich eine erste Einschätzung der Erfolgsaussichten zu erhalten.

Sachlich zuständig für das Referat Reiserecht ist Frau Rechtsanwältin Inga Nickel.

 

____

Ihr Ansprechpartner:

Foto von Inga NickelRechtsanwältin
Inga Nickel

Telefon: 0381/25296950
Fax: 0381/25296971
eMail: nickel[ät]mv-recht.de
Web: Lebenslauf
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30

Nach oben